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Sonntag, 19. Juni 2011

Gedanken....

Irgendwie hab ich das Bedürfnis zu schreiben - all die Gedanken, die sich in meinem Kopf bilden, herausziehen. Doch sobald ich es auch nur versuche, lässt sich kein klarer Gedanke mehr fassen. Es ist, als würde mein Innerstes derzeit in unzählig viele Richtungen gleichzeitig auseinander laufen, jedoch trotzdem geradlinig auf ein Ziel zu. Es fühlt sich so an, als wurde im Inneren ein Entschluss gefasst, den ich noch nicht ganz verstehen kann.

Es scheint so, als wäre ich wieder ins Leben eingetaucht, oder beginne erst jetzt wieder das Leben richtig wahrzunehmen. Nichts ist schlimmer als Stillstand.
Es tut sich so viel. Ständig. Und trotzdem nehmen wir es oft garnicht wahr.

Meine letzte Woche war... lebendig. Vielseitig. Ereignisreich. Voll. Aber auf alle Fälle hat sie verschiedenste Momente in mein Leben geworfen, um zu sehen, was passiert. Schönes Neues, Interessantes. Aber auch schönes Altes, teilweise bereits vergessenes.

Juni 2011. Es ist faszinierend, wie schnell die Zeit vergeht und wie vieles sich ändert. Und wie schnell sich alles ändern kann. Doch umso faszinierender ist es, dass manche Begebenheiten noch immer schier unverändert scheinen. Und das nun schon über einige Jahre (!) hinweg! Es ist so, als würde für manche Momente die Zeit stehen bleiben, oder sich viel langsamer fortbewegen.

Man trifft auf eine Mauer und versucht sie, mit einer Faust einzuschlagen. Wenn man dann bemerkt, dass sich die Mauer kein Stück bewegt, bringt es selten etwas, fester mit der selben Faust einzuschlagen, oder öfter. Oder öfter und fester. Es muss ein anderer Weg gefunden werden, um die Mauer zu umgehen oder einzureißen.

Donnerstag, 3. März 2011

Die Fabel vom Bären und vom Raben.....

Es trafen sich einst der Rabe und der Bär im Walde.

Der Bär hatte sich verlaufen und wusste nicht einmal, warum er überhaupt unterwegs war,

also fragte er den Raben nach dem Weg.

 

Der Rabe krächzte:

"Wohin soll es denn gehen? Was willst du denn tun?"

 

Darauf der Bär:

"Ich weiß es selber nicht genau. Ach, ich bin ein dummer Bär.

Woher soll ich denn wissen, was ich tun soll oder wohin ich

gehen soll, wenn ich doch gar nichts weiß?"

 

"Ah, aber du weißt, Gevatter Bär, das du hier her gegangen bist

und zumindest wo du bist?"

 

"Ich... ich denke, das ich das weiß. Ich bin hier im Wald und ich kam auf diesem Weg."

Der Bär seufzte und ergänze noch zögernd:

"Aber ich weiß nicht, wohin es weitergeht..."

 

Der Rabe nickte.

"Aus welchen Grund hast du diesen Weg beschritten auf deinen großen Tatzen?

Dieser Weg, so wie jeder Weg, hat zumindest zwei Richtungen. Weshalb diese?"

 

"Ich weiß es nicht." Nach kurzem Überlegen: "Es fühlte sich einfach richtig an."

 

"Ah, Bär, dann war es die richtige Wahl. Du hast schon viele Entscheidungen getroffen,

auch wenn du nicht weißt, daß du sie getan hast. Du hast dein Zuhause verlassen,

bist hinausgestapft. Du hast den Weg gewählt, welchen du gekommen bist, und die

Art und Weise, wie du auf ihm gegangen bist. Und du hast dich entschieden, mich nach

dem Weg zu fragen... krahkrah!"

 

Der Bär schluchzte.

"Aber ich habe gar nichts entschieden... ich tat nur das, was sich richtig anfühlte!"

 

Da lachte der Rabe.

"Und das ist keine Wahl treffen? Es ist eher so, daß du nicht dabei überlegt hast.

Du hast dich nicht hingesetzt und lange dir dein Gehirn zermartert und hast nicht

große schwerwiegenden Weisheiten gesagt, bevor du zu einer Entscheidung kamst,

welche im Augenblick schon bei dir war. Dein Ziel ist klar, Gevatter Bär!

Bleibe so wie du bist und vertraue auf deine Instinkte!"

 

Der Bär nickte und begann, dem Weg weiter entlang zu trotten.

"Ich versuche es, Gevatter Rabe. Auch wenn ich gerne wüsste,

wohin es mich verschlägt..."

 

 

 

Frei nach Richard E. Dansky

Freitag, 13. August 2010

Ein Sturm zog auf...

Gib dem jungen Pflänzchen 

unserer Liebe noch etwas Zeit,

damit es Wurzeln schlagen

und sich festhalten kann,

um auch einem heftigen Windstoß

die Stirn bieten zu können.



Was, wenn das Pflänzchen 

noch zu wenig Zeit hatte?

damit es hätte Wurzeln schlagen können

um sich festzuhalten?

und so keinem heftigen Windstoß

die Stirn bieten kann?

Unglücklich...

Sonntag, 1. August 2010

Gedichtesammlung - Gedichtegarten



"Gib dem jungen Pflänzchen 

unserer Liebe noch etwas Zeit,

damit es Wurzeln schlagen

und sich festhalten kann,

um auch einem heftigen Windstoß

die Stirn bieten zu können."

... Gedichtegarten


Samstag, 17. Juli 2010

Der richtige Weg...




Nichts bleibt mehr, wenn ich diesen Weg nicht geh... 

Spürte den Druckanstieg,
aus dem Alten ausstieg,
nichts mehr verschwieg,
den Ängsten und der Liebe unterlieg,
einen neuen Weg bestieg,
und weinend am Bette lieg.

Entscheidung getroffen,
fremde Hoffnungen ersoffen,
weitere waren betroffen,
vielleicht einwenig zu offen,
es bleibt zu hoffen,
werden Hoffnungen/Erwartungen übertroffen?

Ob man mir schon verzieh,
mich anderen entzieh,
nicht mehr davor flieh,
es dann durchzieh,
genügend Energie?
Gibt keine Garantie.

Es nicht versteh.
Ob ich einen Fehler begeh?
Ob ich es besteh?
Wenn ich jetzt los geh?
Nicht mehr im Wege steh?
Es tat und tut weh.

Alles hinter mir gelassen,
aufgehört, ständig aufzupassen,
andere alleingelassen,
gewohntes verlassen,
mich selbst freigelassen,
um mich nun auf Neues einzulassen.

Nichts bleibt mehr, wenn ich diesen Weg nicht geh... 




Mittwoch, 16. Juni 2010

Wiederholungen...

Irgendwie scheinen in meinem Leben immer und immer wieder die gleichen Situationen auf mich zu kommen.... Und man möge meinen, ich würde mir dann eh leichter tun, in meinem Handeln und Denken... aber nein - je öfter sie kommen, desto schwieriger scheint es.... denn man denkt an die vergangen Situationen, Entscheidungen und Handlungen zurück. Wie hab ich damals entschieden? War es gut, oder hätte ich mich anders entscheiden sollen. Also versucht man etwas Neues und findet heraus, dass im Prinzip JEDE Entscheidung gut war - sonst wär ich heute nicht da, wo ich bin. Und auf der anderen Seite JEDE Entscheidung auch schlecht war - denn sonst wär ich doch zufrieden und würde wieder gleich entscheiden.

Vielleicht bin ich einfach, wie ich bin. Will ich mich ändern? Ja. Will ich mich ändern? Nein. 

Ich war in letzter Zeit so müde. Ich konnte nicht schlafen... teilweise weil ich es nicht zuließ, oder nicht wollte, oder vielleicht weil mir oft auch Gespräche wichtiger waren, etc. Jede Bewegung tat weh und war schwierig. Und ich fühlte mich so passiv. Ob ich wollte oder nicht... die Müdigkeit überrannte mich einfach...

Heute/gestern konnte bzw. "durfte" nach langem wieder einmal schlafen. Das war sehr schön. "Durfte", weil viele Menschen einfach nicht sehen, dass ich müde bin.... lebensmüde ist teilweise auch ein netter Begriff... wird aber oft falsch verstanden.... oder sie sehen es, aber akzeptieren es nur oberflächlich. Und merken nicht, dass es mich auf Dauer kaputt macht... umso schöner ist es zu sehen, dass es doch bemerkt wird :) ... 

Ich fühl mich ausgeschlafen.... heute ...

Und dennoch hab ich schon wieder das Gefühl, müde zu werden... Es wird auf Dauer anstrengend... aber ich denke, dass es nach dem Sommer besser wird... ich hab für kaum jmd. mehr wirklich Zeit... und dennoch sollte ich für jeden Zeit haben.... am besten so viel wie möglich... aber die Woche hat doch nur 7 Tage!... Freitag-Sonntag werd ich nun auf Tour sein.... Mittwoch würd ich gern ab und zu ins Time Inn um mehrere Menschen zu sehen... bleiben nur mehr 3 Tage, um Menschen zu treffen... ab und zu wär vlt Schlaf nicht so schlecht... bleiben pro Woche 2 Tage... 2 Tage für wieviele Menschen? *seufzZz*... Ja.. man hat Präferenzen... aber irgendwann möchte man alle wiedermal treffen.... und dann wird man unter Druck gesetzt, sich zu treffen... dieser Zwang.... dieser Druck...

Ich weiß nicht warum, aber ich fühl mich derzeit so schnell gezwungen ... ich hab derzeit dauernd das Gefühl, dass mir Dinge, Gefühl, etc. aufgezwungen werden und ich sie einfach annehme oder annehmen muss - ob ich will oder nicht... und ich bin müde... zu müde mich zu wehren... ich will mich selbst entscheiden... ich will aktiv Dinge tun... 

Ich red schon wieder bla bla... 

Ich mag mein Leben... wirklich... ich bin heute durch den Regen spaziert. Es war toll. Wir haben zwar Juni, aber es herrscht Herbst-Stimmung :) ... ich liebe den Herbst :) Und... ich freu mich diesmal besonders auf den Herbst .... denn ein Traum der kleinen Me scheint endlich in Erfüllung zu gehen... es ist seltsam... man könnte meinen, dass es ohne mein Zutun geschah... ich hab es mir nur gewünscht... immer und immer wieder.... davon geträumt... und nun.. wird es Wirklichkeit.... es ist schwer zu beschreiben, und für jemanden, für den das nicht wichtig ist, schwer zu verstehen, WAS das für mich bedeutet.... in meiner Welt bedeutet es die Welt.... ich will/darf noch nicht zu viel sagen und ich hoffe, dass nichts dazwischen kommt... aber: 9. - 11. Oktober... where dreams come true.... ;)

Freitag, 7. Mai 2010

Spielchen...oder: Lasst Blumen sprechen...

In Wirklichkeit fliegt der Schmetterling über die Wiese, weil er auf der Suche seiner eigenen Rose ist.... Er flog von der Klette weg und wurde unsagbar vom roten Mohn angezogen - vielleicht weil er einer Rose doch so ähnlich war? Doch irgendwie stellte sich heraus, dass der Mohn im Inneren eine Dahlie war... so flog der Schmetterling weiter.... eine frische Pfefferminze... und fand ein anderes Blümchen, das ihn anzog.... er hoffte auf eine Christrose... doch stellte sich das Blümchen als Krokus vor... Der Schmetterling wünschte sich, dass er sich doch wie Schilf verhalten sollte, und gestehen sollte, dass er in Wirklichkeit eine Rose sei. Oder wenigstens keine Aster. Aber weil das Blümchen selbst nicht wusste, was für eine Art es nun sei, fing der Schmetterling langsam wieder an zu tanzen.... flog wieder am Mohn vorbei, und traf auf eine Kapuzinerkresse, die sich später als Kreuzung einer Dahlie und einer Aster herausstellte... von Neugier geweckt setzte sich der Schmetterling wieder kurz, aber nur für einen Augenblick, weil er immer noch darauf hoffte, dass das Blümchen seine Gattung erkannte. 
Doch irgendwie bekam der Schmetterling das Gefühl, als würde er sich immer weiter vom Blümchen entfernen... von weiten sah das Blümchen aus, wie eine Kornblume...Nun auf der Suche nach Schneeglöckchen und einer rosa Akazie flog er wieder weiter. 
Und dann sah der Schmetterling, weit entfernt, ein zartes Maiglöckchen. In ihm kam das komische Gefühl hoch, dass das Maiglöckchen in seinen Augen eher wie ein Löwenmaul wirkte...
Doch er traute sich nicht, sich zu setzen, da er Angst hatte, dass das Maiglöckchen sich dann in eine Kreuzung eines Fingerhutes und Beissbeere verwandeln würde...

Wenn das so weiter geht, wird der Schmetterling noch bei einer Zypresse enden....
^_^... Respekt an jenen, der es entschlüsselt und versteht

Dienstag, 4. Mai 2010

Wankelmütig

http://synonyme.woxikon.de/synonyme/wankelmütig.php

... das trifft es wohl am besten.... 
... der Schmetterling der wieder zu tanzen beginnt... und wieder fliegen will? Bleib doch noch einwenig sitzen, kleiner Schmetterling,.... 

Sonntag, 11. April 2010

Gedicht...

Eingeschlossen

In einer Welle aus Empfindungen
sitze ich hier.
Unfähig einen Gedanken zu fassen.
In mir ist so viel.
Und doch hat eine unglaubliche Leere
von mir Besitz ergriffen.
Unfähig zu sagen,
was mich quält
sitze ich hier.
- Allein -
Eingeschlossen
In der Traum- und Gedankenwelt
meines Unterbewusstseins.


Dienstag, 16. März 2010

Verbotene Frucht...

Apfelblüten wohin du schaust.

Sie färben deine Welt rosa.

Keinen Gedanken an verbotene Frucht,

das kommt später  -

Jetzt wird nur Liebe geatmet.



Doch wer sagt mir, welches eigentlich verbotene Früchte wären? Die Schlange in mir, die mich dazu verführt? Ich will sie annehmen, ich darf sie eigentlich annehmen, doch was hindert mich daran?

Freitag, 15. Januar 2010

Zeit...

Dieser Post dient einem reinen Gedankenbrainsorming... ein Ordnen der Gedanken..... also bitte nicht über fehlende Zusammenhänge wundern ^_^

Ich weiß nicht, wann ich es das letzte mal geschafft habe, dass ich einen Abend allein daheim sitz und einfach nur fern seh... oder lese... oder so. Ohne schlechtes Gewissen. Zeit für mich... 

"Zeit für mich muss ich mir nicht stehlen, ich darf sie mir nehmen!"... hat mir mal jmd gesagt...

Und dennoch hab ich ständig das Gefühl, ich müsse mich rechtfertigen...rechtfertigen, wieso ich keine Zeit habe, warum ich schon wieder keine Zeit für jemanden habe... immer die enttäuschten Gesichter... die enttäuschten Erwartungen... 

Wieso sind die Menschen so kompliziert? Warum fällt es manchen oder uns so schwer, eine Situation einfach so zu nehmen, wie sie ist?" Wenn ich die Situation nicht ändern kann/will, dann ändere die Einstellung dazu!"... 

Und warum haben manche Menschen (okay... viele) die wunderbare Gabe, mir ständig ein schlechtes Gewissen einzutrichtern... ohne es zu merken.. und ohne zu wissen, wie weh mir das tut, und wie ernst ich manches nimm... Wieso merken so viele nicht, dass ich es ernst nehme? Und wieso glauben sie mir nicht, dass es mir leid tut, wenn es doch so ist.... 

*lacht*....

Also mir gefällt die Situation... mag sie doch so verquer, kompliziert, wirr, und manchmal sehr schwierig sein.... in Wirklichkeit find ich's im Moment einfach nur schön ^_^.... 
Vor allem dann, wenn es einfach sooo schön unkompliziert läuft *lacht*.... ^_^... unvorstellbar schön.... 
Bis es dann wieder kompliziert wird *g*.... lustig...

Ich liebe meinen Job... und ich liebe meine Wohnung :) ....
Und ich mag Geschichten.... die Menschen haben so viel zu erzählen. Und manche Menschen wissen so unsagbar viel... fällt mir in letzter Zeit immer häufiger auf. Und irgendwie bekomm ich derzeit meinen Mund einfach nicht auf.... ich wüsste oft so viel - doch bewegt sich der Mund wiedermal nicht *lacht*.... und dann denk ich an jene wenigen Menschen, die ganz genau wissen, was ich eigentlich weiß... auch wenn es nicht viele sind...  vlt glaub ich auch einfach nur, dass es andere nicht merken....

Faszinierend. Es gibt soo sooo viele tolle Menschen auf dieser Welt. Faszinierend wie kein anderer. Und alle so einzigartig, und auf ihre Weise liebenswert. Und immer wieder lernt man neue kennen! Diese bunte bunte Vielfalt. 

Menschen sind etwas tolles :)



Freitag, 25. Dezember 2009

Quersumme 3...

Ich hab heute eine nette Berechnung aus dem Buch "Das Seelenkonglomerat - für Dich" getätigt. Es ging darum, aus der Quersumme des Geburtsdatums den optimalen Weg zu finden, der zur besten, effektivsten Möglichkeit zur Erfüllung seines Lebensziels führt. Und raus kam folgendes:

Quersumme 3:
So ist dein optimaler Weg in diesem Leben, immer wieder ganz bewusst Dich zu erinnern, dass eine schlechte Entscheidung immer besser ist, als keine Entscheidung zu fällen. Denn dein Weg ist, entscheide Dich und so wird Dich natürlich das Leben immer wieder vor die Aufgabe stellen, Dich zu entscheiden. Lerne auch klar zu erkennen, was Du wirklich willst, sage "Ja", wenn Du Ja meinst, und sage "Nein", wenn Du Nein meinst.

Ich war schockiert!! O_o Und ich muss zugeben, dass es in meinem Leben bis jetzt immer irgendwie um Entscheidungen ging. Entscheidungen, die ich einfach nicht tätigen will, weil jede Entscheidung eine Einschränkung von Möglichkeiten ist. Und einfach aus Angst, sich falsch zu entscheiden. Woher soll ich auch wissen, was die richtige Entscheidung ist? Wer sich nun den Film Matrix angesehen hat, wird wahrscheinlich argumentieren, dass im Prinzip ja JEDE Entscheidung richtig ist - einfach a) weil man sie TRIFFT, und b) weil MAN SELBST sie trifft. Ich kann garnicht genau sagen, wovor ich eigentlich wirklich Angst habe, wenn es um Entscheidungen geht. Vielleicht einfach wirklich vor Fehlern. Oder davor, etwas zu verpassen. Ich weiß es nicht. 

Der andere Punkt wäre die Unterscheidung von Ja und Nein. Zu erkennen, was ich WIRKLICH will. Ich weiß es nicht. Warum weiß ich es nicht? Irgendwie will ich wohl immer alles? Irgendwie hab ich Angst, dass mir dann gach etwas fehlt, oder dass ich es bereue, wenn ich nein sage. Oder generell die Abneigung, selbst ein nein zu hören. Die Wirkung eines Neins. Warum vertrag/mag ich kein nein? Vielleicht teile ich deshalb so ungern Neins aus? Es gibt aber leider Situationen, wo ich im Nachhinein betrachtet vielleicht gerne Nein gesagt hätte... mir aber dann ein Ja regelrecht in den Mund gelegt wurde, dass ich nicht mehr anders urteilen konnte... Es ist ein ungutes Gefühl im Nachhinein zu bemerken, dass man eindeutig und klar JA gesagt hat, und danach gehandelt hat, im Inneren aber ständig das Gefühl hat, als wollte man lauthals das Wort NEIN hinausbrüllen.... und schließlich das Gefühl des Zwangs in sich trägt. Und dann fängt man an zu überlegen, warum man in dieser Situation dann überhaupt so gehandelt hat... und warum man nicht einfach nein sagen konnte... 

Warum kann ich generell kaum jemanden sagen, was ich wirklich denke. Oberflächliches BlaBla, das für die meisten Menschen als bereits sehr tiefgründig empfunden wird - einfach, weil sie garnicht wissen, wie dick und facettenreich diese Oberfläche in Wirklichkeit ist. Und die Aufnahmebereitschaft demnach so gesättigt ist, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, die erkennen, dass man noch viel tiefer graben sollte... 

Vielleicht weiß ich in Wirklichkeit ja auch ganz genau, was ich will.... oder auch nicht... nur trau ich mich selbst nicht, darauf zu hören, weil ich mir selbst im Weg steh ;) ... oder aus Angst, Ziele nicht zu erreichen...

Donnerstag, 10. September 2009

Gefühle....

1.... 2.... 3.... 4.... 5..... 6...... 7..... 8... 9 ..... 10.....

Nur 10 Tage?.... 
*sing* "als sie unverletzbar war, fiel das Leben leicht" ..... ich hätte mich nicht darauf einlassen müssen....

Mein Kopf fühlt sich an, als würde er gleich platzen.....
Ich würd ja gern weinen.... aber große Mädchen weinen nicht.... außerdem hab ich glaub ich inzwischen eh keine Flüssigkeit mehr in mir ^_^... *hihi*

Mein Magen verdreht sich.... gottseidank lässt die Appetitlosigkeit grüßen, und es ist nichts drin...


Waaaaaaaaah - was red ich denn da ^_^.... sorry.... hab mich zu leichter Melancholie u.ä hinreißen lassen.... 

*head_up*.... Kopf hoch.... durchatmen...

Bis 10 gezählt... und weiter gehts! *sing* "Sie zählt bis 10, macht die Augen zu, und es fängt von Vorne an..."

Alles hat seinen guten Grund, warum was passiert.... und alles passiert nur zu unseren besten.... es kommt besseres auf uns zu.... 

"Wenn du - oder dir hat jemand weh getan, dann hast du das bevor du auf die Erde kamst, mit dieser Seele ausgemacht. Ihr beide wolltet das erfahren!"

Mohn...

Zur Eisblumenzeit

entflammte meine Liebe

wie roter Mohn

auf einem Sandhügel.

Du bildetest das Zentrum

meiner Gefühlswelt als

schwarze Blütenmitte.

Deine Zärtlichkeit

sang meinem Mohn

ein silbergraues

Regenlied, das

eines Tages in der

Kälte der Zeit versickerte.

Mein Mohn verblühte

im trockenen Sommerwind,

der die roten Blätter

in den Sand wehte.

Eines davon hob ich auf

und betrachtete es

mit leerer Traurigkeit.

Welk und zerknittert

lag es in meiner Hand.

Mittwoch, 9. September 2009

Gedichtegarten...

Wiedermal zitiert aus dem Gedichtegarten:

Wir hatten beide Feuer gefangen,
brannten lichterloh,
hatten alles um uns herum vergessen,
nicht daran gedacht, dass es ausserhalb
unseres Infernos noch jemanden ab,
der mit der Kraft seiner Tränen
und mit blossen Händen versuchte,
unser Feuer zu löschen, und am Ende
mit schrecklichen Brandwunden zurück blieb.

Freitag, 7. August 2009

Annett Louisan - Der den ich will




Warum will man immer das, was scheinbar unerreichbar ist?
Angst vor dem Glücklichsein?


Warum, um Himmels Willen sollte man Angst davor haben, glücklich zu sein? Gute Frage, aber es gibt durchaus ein paar mögliche Antworten (gesammelt von mir und den Menschen, mit denen ich enger zu tun habe)
- das Gefühl, nicht zu genügen
- die Angst, andere finden einen nur so lange interessant, wie man noch neu ist. Sobald der andere einen länger kennt, fürchtet man, dass er das eigentliche wahre, abstoßende Ich kennenlernt, das man selbst nicht mag (ohne zu erkennen, dass es so abstoßend eigentlich gar nicht ist..)
- Angst davor, sich selbst verleugnen zu müssen in einer engen Beziehung (weil man Schwierigkeiten damit hat, Grenzen zu ziehen)
- Angst vor dem Verlassenwerden (deshalb lässt man sich lieber gar nicht auf eine tiefe Beziehung ein, sondern begnügt sich mit Verliebtheit)
- Angst davor, dass das Glück nicht anhält (kann ja sein, aber es deshalb nicht genießen, sozusagen vorbeugend, ist doch irgendwie auch bescheuert, nicht ^_^)
- das Gefühl, Glück nicht verdient zu haben
- Und und und – die Liste läßt sich sicher noch länger fortsetzen. Was davon für euch zutrifft, oder was euch sonst noch einfällt, müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Angst meist der Kern des Problems ist, vielleicht hilft Dir dieser Gedanke ja ein wenig weiter...

Freitag, 31. Juli 2009

Es ist schwer, ein Optimist zu sein...


Eigentlich kann ich sagen, dass es mir im Prinzip immer gut geht.... nehmen wir mal an, die schwarze Linie repräsentiert die neutrale... weder gut, noch schlecht.... die grüne Linie gibt meine persönliche Stimmung wieder.... ein Höhenflug nach dem nächsten.... immer wieder geht es nach oben.... doch ab und zu braucht es diese Linie anscheinend, wieder auf den Boden geholt zu werden, um nicht komplett abzuheben... ein rapider Absturz, der mit dem Gefühl des Fallens beschrieben werden kann... man fällt einfach... tief und tiefer... aber wohl wissend, dass man niemals aufschlagen wird... man will nicht aufschlagen... generell sind die Schwankungen doch recht ausgeprägt... Himmelhoch-Jauchzend, zu Tode betrübt... aber dennoch - im positiven Bereich... hm...

Die rote Linie zeigt, wie es normal wäre... mal Hoch, mal Tief..... aber in der Mittellinie...

Die blaue Linie würde den Pessimismus widerspiegeln... 

Ich finde es ist leicht, Pessimist zu sein... ständig alles schwarz sehen, nichts erwarten, um nicht enttäuscht zu werden... viel schwerer ist es doch, in allem das gute zu sehen oder sehen zu wollen. Viel schwerer ist es, in Problemen Chancen zu sehen, und nicht in jeder Chance ein Problem.... es braucht vor allem Durchhaltevermögen, Kraft und Mut, optimistisch zu denken... jedoch ist es bestimmt nicht einfach... es ist nicht einfach, sich ständig zu sagen, "alles wird gut", es ist nicht einfach, überall das positive zu sehen. Jedoch wenn Gedanken wirklich Berge versetzen können, ist es bestimmt ein guter Weg.... 




Dienstag, 7. Juli 2009

Meine Welt...

(Franz Erni)

Heut nehm ich mir mein Leben,
um ihm meinen Sinn zu geben -

auch wenn ich die vergrolle,
die immer nur mein Bestes wollen.

Oh, wie mein Leben sinnlos zerrinnt,
wird es von andern bestimmt.
Nun will ich endlich mich selbst sein,
im Kopfe klar, im Herzen rein.

Nicht was die andern wollen,
mich trennen von diesem sollen.
Mein Selbst will ich befrei'n,
um mich wirklich selbst zu sein.

All meine Wünsche will ich erwecken,
um meine Talente zu entdecken.
Mein Bestes will ich geben,
um meinen eigenen Traum zu leben.

Tief in mich will ich geh'n,
mein Innerstes zu versteh'n,
um nach Aussen zu bringen,
den Funken in mir drinnen.



Meine Welt gehört nur mir,
doch ab und zu erlaub ich dir,
mit meinen Augen sie zu sehen,
jedoch wirst du sie nie verstehn!

Meine Welt, die tut so gut,
sie gibt mir neue Kraft und Mut....
....ich hab vergessen, wie es weiter geht.... jedenfalls will ich damit sagen, dass mein Leben MIR gehört.... MEIN LEBEN... kein Egoismus, ist einfach so... wurde mir geschenkt, jetzt gehört es mir. Ja, ich teile es trotzdem gerne mit meinen Mitmenschen! :) ABER: ICH MÖCHTE ENTSCHEIDEN MIT WEM, und WANN und WIE. Ich möchte bitte entscheiden, wie viel Zeit ich wem widme.... ich weiß, ich habe des öfteren keine Zeit... ich weiß, ich bin davon überzeugt "Zeit hat man - man muss sie sich nur nehmen"... und ich weiß, ich arbeite viel und bin ständig immer unterwegs.... aber ich arbeite nunmal gern, und ich liebe Aktivitäten! DAS IST MEIN LEBEN! ... aber als Tipp: Kino, Musicals, ev. auch Theater --> wären gute "Lockangebote" ;) für sowas nimmt man sich Zeit :).... und für Schwimmen gehen auch... wenn's sich ausgeht...

Egal - jedenfalls HASSE ich es ständig sagen zu müssen "Tut mir leid, ich kann nicht :("... und noch weniger mag ich dann die Diskussion von "Du willst dich ja garnicht treffen und bla bla bla".... BULLSHIT! Sicher will ich mich treffen, sonst würd ich ich nicht mit euch abgeben! BAAAAAH! Sonst würd ich nicht mit euch reden.... *kopfschüttel*

So... sorry den späten Post - ich musste mir Luft machen :)

Ich freu mich auf morgen - da geht's wieder mit Sid (Ice Age 3) auf Tour - Brunn am Gebirge :) *hihi*

Montag, 29. Juni 2009

Gedanken...

Eigentlich wollte ich in diesem Blog ja keine allzu persönlichen Gedanken posten... was im Leben passiert ja, denn es ist ja offensichtlich, was passiert... aber Gedanken... nunja... 
... aber naja.... was ich auch noch sagen will, dass dieser Post jetzt ganz ehrlich keine Person oder so speziell betrifft, sondern einfach meine Gedanken zu gewissen Dingen sind, die immer geschahen und immer geschehen werden.

Warum passiert so viel schreckliches auf dieser Welt? Und ich rede jetzt mal nicht von den wirklich schrecklichen Dingen, wie Hunger, Krieg und Tod. Ich rede von den Ereignissen, die passieren, und Menschen, denen es im Grunde wirklich wirklich gut geht dazu bringen, dass sie der Meinung sind, es ginge ihnen so schlecht. Warum können wir nicht einfach glücklich sein... warum nicht einfach zufrieden. Warum zerbrechen Freundschaften? Warum tun wir uns ständig gegenseitig weh... und vorallem warum müssen wir uns ständig über alles beschweren! Und noch schlimmer: Wir beschweren uns über Situationen, die uns nicht gefallen, aber ändern nichts daran! Weder Situation, und wenn diese nicht zu ändern ist, dann nicht mal die Einstellung dazu. Ich versteh es nicht. 
Überall wird davon gesprochen, wie wichtig Ehrlichkeit ist und das man unbedingt Ehrlichkeit erwarte. Nunja... ich bin der Meinung, dass jeder Mensch in seiner eigenen Lüge lebt, und am liebsten dort bleiben möchte. Es ist doch so, dass jeder Mensch in seiner eigenen Wahrheit lebt... denn jeder sieht alles mit anderen Augen, aus anderen Blickwinkeln, etc etc... Jeder Mensch hat seine eigenen Gefühle, seine eigenen Gedanken - und das ist auch gut so. Jeder hat ein Recht darauf, diese zu haben, und soll sich diese von niemanden zerstören lassen. Aber in dieser Situation sieht jeder halt eine andere Wahrheit.... demnach gibt es keine "richtige" Wahrheit... was mich persönlich weiter zu dem bringt, dass es in Wirklichkeit garkeine Wahrheit gibt... und in weiterer Folge auch keine Lügen! - denn im Prinzip entspricht jede noch so kleine Lüge einer Wahrheit - nur halt aus einem anderen Blickwinkel..... und genau diese Überlegung macht es mir sooo unglaublich schwer, an Ehrlichkeit zu glauben. Denn lt meiner Definition ist Ehrklichkeit dann doch nur ein Offenlegen seiner eigenen Sichtweise, oder nicht? ... ja... hm... Das Problem was sich oft dabei gibt ist, dass manche Menschen andere Sichtweisen nicht gelten lassen.... jeder versucht, seine eigene "Welt" dem anderen aufzuzwigen, oder will, dass alle anderen in seiner Welt leben.... doch das funktioniert so nicht... oder schwer.... warum können wir nicht einfach unsere eigene Welt - und die Welt der anderen so aufrecht erhalten, wie sie sind - und Brücken bauen!! Stabile Brücken, schöne Brücken, feste Brücken, die die Welten verbinden - wohl wissend, dass seine eigene Welt immer noch da ist....

"Meine Welt gehört nur mir,
doch ab und zu erlaub ich dir,
mit meinen Augen sie zu seh'n - 
jedoch wirst du sie nie verstehen" 

Dies entspricht genau dem, was ich meinte...
Um auf die Ehrlichkeit zurück zu kommen: Aufgrund dessen, dass die meisten Menschen einfach in ihrer eigenen Welt bleiben wollen, ohne sich umzusehen, ist es oft leichter, sich an deren Welt anzupassen... es geht meist nicht lange gut - aber diese Personen fühlen sich dann wohler. Niemand ist da, der seine "heile" Welt zerstören könnte.... doch dann kommt die Ehrlichkeit... die manchmal leider so niederschmettert sein kann, dass sie die andere Welt mit ihrer eigenen Zerstört... die Ehrlichkeit spricht dann oft leider nur von ihrer eigenen Wahrheit, ihrer eigenen Welt sozusagen - und zerstört damit die andere Welt... klar, viele sind bestimmt der Meinung, dass Ehrlichkeit doch vlt der Grundstein zum Brückenbauen sei.... JA - KANN SEIN!... aber dazu muss auch die andere Welt begonnen haben, zu bauen.... bzw darf es einfach nicht zu forsch passieren... 
Verzeiht meine komplizierten und verwirrten Äußerungen zu so später Stunde....

Um auch nochmal auf das "sich ständig beschweren" zurückzukommen... Wir leiden gerne... und wir beschweren uns so gerne darüber. Wie oft hört man die Menschen in der U-Bahn klagen - über dieses, über jenes - über alles einfach! Und leider interessiert uns meist nicht, warum unser Gegenüber wirklich leidet... was ihn wirklich beschäftigt. Ja, ich höre sehr gerne zu.. ich löse so gerne Probleme und würde am liebsten alle Probleme auf dieser Welt lösen... und ich helfe so gerne.. ich brauch das einfach. Aber ich kann nicht alle Probleme lösen... und ich bin auch garnicht verpflichtet dazu! Aber ich würde gerne...
Ein ständiger Zwispalt, den Menschen meist mit sich tragen. Und obwohl ich persönlich gerne zuhöre, hab ich für mich persönlich beschlossen, dass ich es satt habe und persönlich nicht so sein möchte. Ich höre gerne zu, weil ich einfach immer gerne alles weiß, und mich wirklich auch alles interessiert und ich immer informiert sein möchte, was in meinem Umfeld so passiert... und am liebsten alles ganz genau! Was, warum, wie, wann, wo?.... und dennoch - ich persönlich will nicht klagen.... ich will einfach nicht mehr.... denn.. im Grunde geht es mir wirklich gut... ich liebe meine Arbeit einfach, ich habe eine tolle Wohnung, die Uni läuft auch dahin, hab eine super Familie, die mich IMMER unterstützt, egal was ich machen würde (*zitiere* - denn alles ist gut - jede Entscheidung ist gut) und hab außerdem super liebe Menschen in meinem Umfeld, die sich um mich kümmern und sich um mich sorgen. Ich bin ein Optimist... bestimmt auch ein Perfektionist und Idealist.... ein perfektionistischer Optimist mit Idealvorstellungen... und daher werde und kann ich in jeder Situation was gutes finden - mag sie noch so aussichtslos erscheinen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es immer irgendwie weiter geht, und es immer irgendwie besser kommt! Und ich muss zugeben, ich bin glücklich....

.... und dennoch... drückt es immer wieder unter der Brust... dennoch, möchte ich auch gern mal in den Arm genommen werden,.... auch wenn ich es nicht zugebe oder sage, ich brauche auch meine Unterstützung... und bin auch ab und zu unglücklich und sehr oft unzufrieden... und heul bestimmt auch ziemlich oft.... werde gerne getröstet..... hatte schon einige Nervenzusammenbrüche etc.... und vor allem will ich, dass alles gut wird..... ABER: Ich weiß ja, dass alles gut ist!!!! (ich weiß... verwirrend das ganze.... vlt sollt ich um diese Uhrzeit auch nicht mehr bloggen... und wahrscheinlich auch nicht in dem Zustand (körperlich k.O). ....

Aber: es ist alles gut :)

Donnerstag, 18. Juni 2009

Erfüllung aller Träume

Wünscht ihr euch die Erfüllung aller Träume?.... ja?

Aber bedenkt ihr, dass der Wunsch nach der Erfüllung ALLER Träume, auch die Alpträume beinhaltet? 

Tja... denkt mal darüber nach...