
Warum will man immer das, was scheinbar unerreichbar ist?
Angst vor dem Glücklichsein?
Warum, um Himmels Willen sollte man Angst davor haben, glücklich zu sein? Gute Frage, aber es gibt durchaus ein paar mögliche Antworten (gesammelt von mir und den Menschen, mit denen ich enger zu tun habe)
- das Gefühl, nicht zu genügen
- die Angst, andere finden einen nur so lange interessant, wie man noch neu ist. Sobald der andere einen länger kennt, fürchtet man, dass er das eigentliche wahre, abstoßende Ich kennenlernt, das man selbst nicht mag (ohne zu erkennen, dass es so abstoßend eigentlich gar nicht ist..)
- Angst davor, sich selbst verleugnen zu müssen in einer engen Beziehung (weil man Schwierigkeiten damit hat, Grenzen zu ziehen)
- Angst vor dem Verlassenwerden (deshalb lässt man sich lieber gar nicht auf eine tiefe Beziehung ein, sondern begnügt sich mit Verliebtheit)
- Angst davor, dass das Glück nicht anhält (kann ja sein, aber es deshalb nicht genießen, sozusagen vorbeugend, ist doch irgendwie auch bescheuert, nicht ^_^)
- das Gefühl, Glück nicht verdient zu haben
- Und und und – die Liste läßt sich sicher noch länger fortsetzen. Was davon für euch zutrifft, oder was euch sonst noch einfällt, müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Angst meist der Kern des Problems ist, vielleicht hilft Dir dieser Gedanke ja ein wenig weiter...
2 Kommentare:
darf ich dir nur eines sagen?
wer auch immer das Vergnuegen hat,
mit dir zusammen sein zu duerfen,
soll sich gluecklich schaetzen.
*seufz*
Dankeschön ^_^ *flausch*
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