Die Liebe ein Schmetterling
Die Liebe ist ein Ding,
Zart, wie ein Schmetterling,
In Blumen auferzogen,
Rasch, wie ein Traum, entflogen.
Mit Elfenkost genährt,
Leicht traulich, leicht verstört,
Ein Kind der Sonnenstrahlen,
Ersehnt, gehascht von Allen.
Doch Schmelz und Farbenpracht
Sinkt leicht in trübe Nacht,
Und rohen Händen nimmer
Besteht so feiner Schimmer.
Weh Dir, daß man Dich fing,
Du armer Schmetterling,
Du mußt, um froh zu leben,
Frei in den Lüften schweben.
Und nur zuweilen hin
Am grünen Rasen ziehn,
Von Frühlingshauch gefächelt,
Wenn Erd' und Himmel lächelt.
Die Liebe ist ein Ding,
Zart, wie ein Schmetterling,
In Blumen auferzogen,
Rasch, wie ein Traum, entflogen.
Zart, wie ein Schmetterling,
In Blumen auferzogen,
Rasch, wie ein Traum, entflogen.
Mit Elfenkost genährt,
Leicht traulich, leicht verstört,
Ein Kind der Sonnenstrahlen,
Ersehnt, gehascht von Allen.
Doch Schmelz und Farbenpracht
Sinkt leicht in trübe Nacht,
Und rohen Händen nimmer
Besteht so feiner Schimmer.
Weh Dir, daß man Dich fing,
Du armer Schmetterling,
Du mußt, um froh zu leben,
Frei in den Lüften schweben.
Und nur zuweilen hin
Am grünen Rasen ziehn,
Von Frühlingshauch gefächelt,
Wenn Erd' und Himmel lächelt.
Die Liebe ist ein Ding,
Zart, wie ein Schmetterling,
In Blumen auferzogen,
Rasch, wie ein Traum, entflogen.
Luise Hecker
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